Modifikation eines k 83

Manch einer kennt das Problem:
Irgendwann wundert man sich, dass irgendwo Strom "verschwindet" ! Nach ca. 30s scheint dann alles wieder in Ordnung zu sein, bis einem dann der Geruch sterbender Elektronik in die Nase steigt! Dann hat ein k83 den "Aus - Befehl" nicht empfangen, entweder hat es die Weichenspule oder den Treibertransistor des Dekoders gelyncht. (In K und C-Gleis Weichen ist zwar eine Endabschaltung, die das eigentlich verhindern soll, diese ist, gerade beim K-Gleis, sehr störanfällig, daher wird sie gerne von Bastlern gebrückt). M-Weichen haben keine Endabschaltung! In den Selbstbauweichendekodern ist diese Abschaltung elektronisch realisiert. Da der k83 aber auch z.B. Entkuppler schalten soll, ist da eine Endabschaltung nur sehr bedingt sinnvoll (und fast unmöglich nachzurüsten).
Man kann aber den Dekoder mit einer Kontroll - LED ausstatten, die leuchtet, solange einer der Ausgänge aktiviert ist (Sinnvoll ist das natürlich nur für Teppichbodenbahner, unter einer Platte kann die LED leuchten, bis sie schwarz ist ;-)). Das hat auch den Vorteil, dass man sehen kann, welch der Dekoder gerade aktiv ist (und es sieht beim Stellen einer Fahrstraße noch recht witzig aus).
Da man hierzu am Dekoder löten und ein Loch in das Gehäuse bohren muss, ist die Garantie natürlich futsch!
Man lötet eine rote (3mm) LED mit 220 Ohm Vorwiderstand mit ca. 5 cm Kabel (Widerstandswerte eventuell auf LED - Farbe und Dekoderspannung anpassen) zwischen Pin 12 (roter Kreis) des IC MC145027 und Minuspol des Dekoders ( Minus am besten am Dipschalter abgreifen, da ist eine schön große Fläche, siehe brauner Kreis). Der blaue Pfeil zeigt auf Pin 1 des IC, man zählt von da dann die Pins gegen die Uhr weiter.


Nun bohrt man ein Loch in den Dekodergehäusedeckel, steckt die LED durch, klebt sie eventuell fest und ist fertig.